James Ehnes

Violin, Viola
Artistic Director, Seattle Chamber Music Society
Artist of Year, Gramophone Awards 2021

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Gewandhausorchester Leipzig / Alexander Shelley / Bernstein Serenade

"Als Solist singt und streichelt James Ehnes seine Stradivari. Und einen besseren kann man nicht wünschen für diese zerbrechliche Kostbarkeit. Weich ist sein Ton, dabei silbrig schimmernd und lebendig. Und ihm gelingt das Meisterstück, ganz ohne Gefühligkeit die Liebe als Idee, als Vision, als Ideal aus den tonsetzerischen Gesprächen über sie leuchten zu lassen – und die erheblichen spieltechnischen Ansprüche dieses Werks in souveräner Anmut völlig nebensächlich erscheinen zu lassen. Die Präzision seines Spiels, die Klarheit, Zärtlichkeit, Innigkeit, der Geist, die Intimität, die Klugheit – all das reicht Shelley ohne Umwege ins Gewandhausorchester weiter, das während dieser halben Stunde in sinnlich-intellektueller Seligkeit seidig und sensibel vor allem an der Grenze zur Stille noch einmal über sich selbst hinauswächst.”
Leipziger Volkszeitung, March 2017

HR-Sinfonieorchester / Andrés Orozco-Estrada / Sibelius Violinkonzert

„Der kanadische Geiger James Ehnes erwies sich als Entdeckung: Mit unaufdringlicher Brillianz und makelloser Technik spürte er der kompositorischen Faktur auch in solchen Passagen nach, in denen manche Kollegen es bei einer bloβ atmosphärischen Schilderung belassen...Ehnes‘ besondere Fähigkeit, schmelzenden Schönklang mit struktureller Transparenz zu verbinden, bewies sich auch bei zwei Bach-Zugaben.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, April 2015 

„Im Violinkonzert von Jean Sibelius lag die [Gestaltungskraft] allerdings eher in den Händen von James Ehnes, dem 1976 geborenen Kanadier, der einen geradlinigen, im besten Wortsinn klassischen Solo-Part des ohrwurmbefallenen Werks aus der Feder von Saariahos Landsmann bot. Ehnes ist ein Musiker, der, wie auch die zwei Zugaben aus Bachschen Sonaten bewiesen, das Kriterium der Ordnung in Metrum und Virtuosität der Töne über allen Ausdruckslärm stellt, den man hier sonst gerne mal zum Einsatz bringt.“
Frankfurter Rundschau, April 2015 

„James Ehnes präsentierte sich als überlegen gestaltender Solist. Mit großem Atem der Bogenführung zeichnet er melodische Linien, selbst in hohen Lagen noch anziehend klangvoll. Glasklar intoniert Ehnes die herrliche Melodie des Allegro moderato, gestaltet weitsichtig und feinsinnig die Kadenz zum geheimnisvollen Schleier der begleitenden Streicher.

In überschäumender Ekstase, ausgefeilter Technik und unglaublicher Virtuosität spielt James Ehnes den „danse macabre“ (vom Komponisten selbst so bezeichnet) des finalen Allegro... Das Publikum war begeistert und wurde mit zwei Auszügen der „Sonaten Nr. 2 + 3“ (Bach) belohnt.“

Der Neue Merker, April 2015 

Wiener Symphoniker / Sir Mark Elder / Britten Violinkonzert

„In Brittens tonalem Meilenstein des vergangenen Jahrhunderts Violinkonzert op. 15 reüssierte der kanadische Meistergeiger James Ehnes mit fesselnder Dynamik. Das Spiel von Rede-Gegenrede der Stimmen war in dieser Interpretation bestens gelöst.“
Wiener Zeitung, Februar 2015 

DSO Berlin / Vladimir Ashkenazy / Elgar Violinkonzert

„Jubel herrscht am Ende des 50-minütigen Stückes, weil dem kanadischen Solisten James Ehnes alles zur Verfügung steht: sorgsame Phrasierung, Farben, Technik, Stradivari... Ehnes versteht sich auf Introvertiertheit wie Brillanz.“
Der Tagesspiegel, Februar 2014 

„James Ehnes spielt das alles nicht nur blitzsauber bis in die manchmal ganz plötzlich aufflammenden Gesten hinein, sondern vor allem mit einem intensiven Erzählton, der alle Qualitäten einer unverwechselbaren, fast physische Präsenz ausstrahlenden Stimme besitzt und die ganze Zeit hindurch zu fesseln vermag.“
Berliner Zeitung, Februar 2014 

MDR Sinfonieorchester / Hugh Wolff / Britten Violinkonzert

„James Ehnes ist mit seinem Solopart aus süßen Kantilenen und rhythmisch dominierten Themen immer präsent und meistert die technischen Herausforderungen souverän, besonders die aufregende Kadenz. Dafür gibt es viel Applaus, für den sich Ehnes mit einer Zugabe von Bach bedankt.“
Leipziger Volkszeitung, Oktober 2013 

Aufnahme: Britten Violinkonzert op.15 und Shostakowitsch Violinkonzert Nr.1 op.77 / Bournemouth Symphony Orchestra / Kirill Karabits (Onyx)

„Es ist ein Rätsel, warum Ehnes bei uns nicht viel bekannter ist. Vor den Zimmermanns, Tetzlaffs und Kavakossen dieser Welt muss er sich keineswegs verstecken. Das beweist auch seine neue CD.
Am Beginn des ersten Schostakowitsch-Konzerts färbt Ehnes seinen Ton warm und fast Cello-artig. Seine ausdifferenzierte Farbpalette ist wirklich beeindruckend und reicht bis hin zu schneidend scharf - in blitzsauberen Doppelgriffen, die jede Dissonanz physisch fühlbar werden lassen.

Das Konzert von Britten zeigt die technische Virtuosität von Ehnes, es ist extrem anspruchsvoll ... Beim Britten-Konzert müsse man als Solist eine ganz klare Vorstellung haben, wie alles ineinander greift, auch die Orchesterstimmen, so Ehnes. Es sei sehr dicht komponiert, man brauche dafür viel Zeit. Dem Geiger gelingt es, die Spannung bis zum Ende der finalen Passacaglia zu halten.

Diese CD ... hinterlässt ein Ausrufezeichen. James Ehnes sollte auch hier in Deutschland eine wichtigere Rolle spielen!“
NDR Kultur, Juni 2013

Aufnahme: Bartók Violinsonaten Nr.1 & 2, Rhapsodien Nr.1 & 2, Andante in A-Dur / Andrew Armstrong (Chandos)

„Die Schwierigkeit, den inzwischen doch recht häufig eingespielten Werken eine persönliche Note abzuringen, meistern der Geiger und sein Klavierpartner Andrew Armstrong mit Bravour ... Gezielt werden farbliche Nuancierungen eingesetzt, was dazu beiträgt, die unterschiedlichen Einflüsse auf Bartóks Musik aufzudecken. Wie sehr Ehnes aber auch die Feinheiten des Romantizismus beherrscht, zeigt er schließlich bei seiner Wiedergabe von Bartóks frühem 'Andante' A-Dur, in dem noch ganz andere Klangwelten aufscheinen.“
Klassik.com, Mai 2012 

Hamburger Philharmoniker / Marc Piollet / Walton Violinkonzert

“exzellenter Geiger mit absolut makelloser Technik und klangschönem, von keinerlei Kratzern oder Ruppigkeiten getrübten Ton. Dazu kam sein ganz und gar unprätentiöses Auftreten”
Hamburger Abendblatt, November 2011 

BBC Symphony Orchestra / Donald Runnicles / Brahms Violinkonzert (Konzerthaus Wien)

“…das Violinkonzert von Johannes Brahms, dessen Interpretation durch Ehnes in Klang, Spieltechnik und Ausdruck keine Wünsche offenließ.”
Wiener Zeitung, Oktober 2010

„...umjubeltes Konzerthaus-Debüt des Geigers James Ehnes - ein organischeres Ineinandergreifen von Solist und Orchester wird man so schnell nicht erleben.“
Die Presse, Oktober 2010

Salzburger Festspiele / Paganini Capricen

“James Ehnes spielte zwölf der 24 Charakterstücke ... [Er] tat es – wie Marc-André Hamelin auf seine Art – mit butterweicher Phrasierung und substanzreich-subtiler Klanglichkeit, die das Kompendium der Streich-, Zupf-, Bogen- und Schlagtechnik für Geige zu lebendiger Musik zu veredeln vermochte. Auch das wurde somit ein Lehrstück, wie man virtuos-zirzensische Akrobatik in feinfühlige Geigen-„Szenen“ überführen kann, die Nummer für Nummer kleine Geschichten erzählen.“
Salzburger Nachrichten, August 2009 

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